Die ‚Baracke‘ im Forum 2 (28. Juli 1995)

Heide Radtke, N.N. und Ileana Popa von der ‚Baracke‘
Foto: Michael Lucan

In der Ausgabe Nr. 94 der Sendung „Liederliches & Kleinkunst“ vom 28.07.1995 hat Harald Bischoff meinen 12-Minuten-Beitrag über einen Auftritt der Laien-Theatergruppe ‚Baracke‘ so anmoderiert:

Ute Kilger, Peter Wittman, Ileana Pop von der ‚Baracke‘

Jetzt würd‘ ich einfach sagen, dass wir nachher mit Euch … [angesprochen sind Live-Studiogäste der Sendung von Harald Bischoff: ‚Kabarett Fernrohr‘] … weitermachen und jetzt erstmal – bevor wir die Veranstaltungshinweise, die jetzt irgendwie zur halben Stunde fällig wären – einen kurzen Beitrag von Michael Lucan anhören. Der war am Freitag … – das hat jetzt mit Euch garnichts zu tun, also, Ihr seid ja am Freitag nirgends auf der Bühne gestanden – … am Freitagabend im FORUM 2 und hat sich UFA-Schlager angesehen und angehört. (…)
Da hören wir mal rein …

Folgt mein Beitrag vom selben Tag (noch mit manuellem Tonbandschneiden im „Studio Mondstraße“ produziert). Den habe ich heute (5. Juni 2017) – auf einer Archiv-CD – wieder gefunden:


Am 25. November trat DIE BARACKE zum letzten Mal im Jahr 1995 mit Ihrem Programm „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Kino eingestellt“ im „Pepper“ in Neuperlach auf.
Deutsche UFA-Filmschlager aus den 30er und 40er Jahren – bei Klavierbegleitung souverän in Szene gesetzt – wurden vom Publikum – fast nur junge Leute – begeistert aufgenommen.

Die Theatergruppe DIE BARACKE existiert seit 1989 als gemeinnütziger Verein. Dieser wurde nach der sehr erfolgreichen Inszenierung der Dreigroschenoper von Bert Brecht/Kurt Weill durch Heide Radtke gegründet. Die Dreigroschenoper wurde zunächst auf einer Schulbühne in Englschalking aufgeführt, später als Gastspiel im Münchner Volkstheater.
Mit der Vereinsgründung fand die Gruppe eine kleine (jetzt allerdings bedrohte) Heimat: Die Kulturstation im Bürgerpark Oberföhring (eine Baracke …)

Die Mitglieder der Gruppe sind hauptsächlich Studenten und Berufstätige, die sich aus Leidenschaft für das Theater zusammengefunden haben. Dass dazu der Wille, durch harte Arbeit gute Inszenierungen auf die Bühne zu bringen gehört, bedeutet eine große zeitliche Belastung für alle Mitglieder (die nicht etwa alle auf der Bühne stehen, sondern auch in Requisite, Organisation und Verwaltung arbeiten).

Vorstand und „Mutter“ des Vereines ist Heide Radtke (Schauspielerin & Regisseurin). Viele Arbeiten der BARACKE entstehen übrigens in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der Landeshauptstadt.

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