Auf geht’s zur Wiesn … vom 21. September bis zum 6. Oktober 2019

Foto: Michael Lucan (Ausschnitt)

16 Tage lang können sich Oktoberfest-Fans auf dem größten Volksfest der Welt amüsieren. Das Oktoberfest beginnt wie jedes Jahr mit dem berühmten Ausruf „Ozapft is!“ des Münchner Oberbürgermeisters Dieter Reiter beim traditionellen Fassanstich am Samstag, 21. September, 12 Uhr, in der Schottenhamel-Festhalle. In diesem Jahr wird zum 186. Mal unterhalb der Bavaria wieder Lebenslust und Lebensfreude zu spüren sein, wenn es heißt, „Auf gehts zur Wiesn!“.

Clemens Baumgärtner, Referent für Arbeit und Wirtschaft
Pressekonferenz zur Wiesn 2019 / Video: Hans Schultheiß

Das diesjährige Wiesn-Angebot ist ein Festbier und Kulinarisches. In den 17 Festhallen mit zusammen rund 120.000 Sitzplätzen der sechs Münchner Großbrauereien  werden Oktoberfestbiere mit einer Stammwürze von rund 13 Prozent ausgeschenkt. Dazu schmecken typisch bayerische Schmankerl. Alkoholfreies Bier ist zum gleichen Preis erhältlich.

Neuheiten auf der Wiesn 2019

Foto: Elisabeth Schultheiß

Im funkelnagelneuen Spinning Coaster „Heidi- the Coaster“ geht es 430 Meter Schienenlänge kurvig zu. Mittels eines Booster Lifts werden die Gondeln den Aufzugshügel bis 13 Meter Höhe hinauf katapultiert. Trotz rasanter Geschwindigkeit von etwa 58 Stundenkilometern ist die Fahrt in den drehbaren Gondeln familientauglich.

Mit dem „Bayern Tower“ ragt ein überdimensionaler Maibaum aus Stahl 90 Meter in den Himmel der Bayern. Am Gipfel des brandneuen Kettenfliegers hängen wie bunte Fähnchen 16 zweisitzige Gondeln für schwindelfreie Fahrgäste. Auf der Familienachterbahn dürfen sie wie in einem „echten“ Coaster eigenständig fahren. „Poseidon, Im Reich der Götter“ heißt die größte mobile Groß-Wildwasserbahn, die griechisch-antik daherkommt, aber technisch auf dem neuesten Stand ist. Ein Dark Ride der nächsten Generation kommt mit „Dr. Archibald – Master of Time“ auf das Oktoberfest. Die erste transportable Abenteuerbahn, die durch Virtual Reality-Technik unterstützt wird. Mit Hilfe einer hochauflösenden VR-Brille, dem Oculus Ruft, taucht der Fahrgast in eine virtuelle 360-Grad-Welt ein.

Ein Unikat der Freizeittechnologie steht mit ihrem „Spinning Racer“ erstmals auf der Wiesn: Eine Gaudi nach bayerischer Lebensart lässt sich im neuen kunterbunten Belustigungsgeschäft „Münchner Ski Party“ erleben. „Das neue  Schaustellermuseum“ das Großdiorama einer Kirmes  nach originalen Vorbildern detailgetreu im Maßstab 1:10 sowie eine Bonbon-Manufaktur aus dem Jahr 1938 lädt zu süßen Versuchungen ein.

Im Armbrustschützenzelt darf wieder montags und mittwochs Schafkopf gespielt werden. Am 3. Oktober findet ein Schafkopfturnier statt. Im Festzelt Tradition lebt der „Maurer-Montag“ vergangener Tage als „Handwerker-Montag“ am zweiten  Wiesn Montag wieder auf. Auch die Oide Wiesn lädt in im Südteil der Theresienwiese zum bayerischen Brauchtum, Münchner Gastlichkeit und traditionelle jungendfrische Volksmusik. Der traditionelle Oktoberfest-Gedenkgottesdienst findet am Donnerstag, den 26. September, 10 Uhr im Marstall-Festzelt statt.

Das Standkonzert der Oktoberfestkapellen findet am Sonntag, den 29. September, 11 Uhr, Bavaria auf der Theresienwiese statt.

Am Sonntag, den 6. Oktober, 12 Uhr, anlässlich der Siegerehrung des Oktoberfest-Landesschießens des Bayerischen Sportschützenbundes  schießen Böllerschützen großen Salut auf den Stufen der Bavaria.

Tipps für einen gelungenen Oktoberfest-Besuch

Die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist dringend empfohlen.
Rucksäcke und große Taschen sind auf der Wiesn grundsätzlich verboten.
Sprühdosen mit schädlichem Inhalt sowie Hieb-, Stoß oder Stichwaffen sowie Glasflaschen sind ebenfalls nicht erlaubt.
E-Roller dürfen im Wiesn-Umkreis nicht  verkehren. Drohnen sind ebenso auf dem Wiesn-Gelände nicht erlaubt und werden polizeilich beschlagnahmt.