Urban Priol

hat alle bedeutenden Kabarett- und Kleinkunstpreise abgeräumt. Und das zurecht. Seine Auftritte - und besonders seine Jahresrückblicke "Tilt!" - sind der wilde Parforceritt eines hochintelligenten begnadeten Spötters.

Die im Laufe des Jahres erlittenen Schmerzen durch unfähige Politiker, einer vollkommen verdummten Medienwelt und dem gewalttätigen Irrsinn machtgeiler Weltführer lässt er in einem phantastischen Wort-Feuerwerk auf uns herabregnen.
Spitzfindig formuliert, charmant verpackt, mit viel Ironie und zynisch gewürzt serviert er seine messerscharfen Analysen im Minutentakt.

In punktgenauen Parodien reduziert er Politiker auf ein verblüffendes menschliches Minimum, das eigentlich keiner zusätzlichen Worte bedürfte.

Kurz:

Urban Priol

macht Kabarett aller erster Sahne, bei dem kein Auge trocken bleibt und auch das Gehirn nicht hungern muß. So toll hat

Kabarettlive.de

über ihn geschrieben,

hören wir heute einige Ausschnitte aus seinem etwas älteren aber natürlich immer noch guten Programm: Tür zu!

 

Und noch was:

Zur halben Stunde gibt es in dieser Sendung wieder Veranstaltungshinweise in Sachen Kabarett und Kleinkunst in München!

 

Wer nicht hört kann hier lesen:

Wer heute noch – gleich nach dieser Sendung in München – noch weg gehen will, der sollte die Premiere von „Schatz, gib mir Tiernamen“ nicht verpassen.
Die Puderdose gastiert in der Münchner Drehleier in der Rosenheimerstr. 123
Da erfahrt Ihr dann unter anderem
Warum der Orgasmus beim Schwein ganze 30 Minuten dauern kann – von Claudia Schuma und Irene Weber. Wers heute nicht mehr schaffen will – hat dazu auch noch morgen abend die Gelegenheit, das nachzuholen.

Morgen gibt’s aber noch eine interessante Alternative in der Bar im Wirtshaus im Schlachthof:
In seinem erfolgreichen neuen Programm "Ogschmiert" nimmt der kulturelle Import-Export-Händler Markus Nagy nicht nur die Politikergilde gewitzt aufs Korn, sondern begeistert mit musikalisch virtuos verpackten und mit viel Humor gewürzten Geschichten vom Atomausstieg, Discounterwahnsinn, Liebe und Modelkult.


Und ab Sonntag ist Severin Groebner wieder in München mit unangenehmen Wahrheiten über Deutschland – erzählt von einem Wiener in der Münchner Lach&SchießGesellschaft in der Ursulastrasse 9
Der mehrfach preisgekrönte Wiener Kabarettist und Wahldeutsche beleuchtet den deutschen Alltag aus seiner ganz eigenen Perspektive. Mit Wiener Schmäh nimmt er die deutsche Wirklichkeit unter die Lupe. Seine Außenansichten belegen den Verdacht, dass in den beiden Ländern „alles gleich anders“ ist, dass Deutsche noch eine Brise mehr Selbstironie vertragen können und dass Lachen doch die beste Medizin ist, um Bürokratie, Autobahnen, Schwarzbrot und Oktoberfest zu ertragen.
Dazu mehr in der Münchner Lach&Schießgesellschaft ab Sonntag.

Und wer mal wieder eine wirklich gescheide Band anhören will, der sollte morgen ins Spectaculum Mundi gehen:
Vier Frauen und neun Männer stehen da auf der Bühne und bieten Soul und Funk vom Feinsten.
Aus der Band Soulchicken hervorgegangen besteht Soul & the Gang seit November 2010 und bringt nach wie vor die Highlights der Soul- und Funkklassiker mit unwiderstehlicher Leidenschaft auf die Bühne - inspiriert von u.a. Ray Charles, Aretha Franklin, den Blues Brothers, Joe Cocker, Tower of Power, Sharon Jones, Otis Redding und James Brown.
Morgen abend im Spectaculum Mundi in der Graubündener Strasse100